Hey, ich bin Lena
Systemische Beraterin und Familienbegleiterin für neurodivergente Familien
…und selbst mittendrin statt nur dabei. Bei mir brauchst du dich weder rechtfertigen noch übersetzen.
Keine Mutter sollte sich ohnmächtig fühlen müssen
Weil Mütter, die sich selbst kennenlernen, einen Unterschied machen - für sich und für ihre Kinder.
Ich sehe Mütter, die alles geben und sich dabei selbst weiter verlieren. Die funktionieren, maskieren, weitermachen. Die im Stillen denken: Warum klappt das bei allen anderen…und bei mir nicht? Die nicht wissen, dass ihr Gehirn anders verdrahtet ist oder sie einfach weiter zu viel tragen. Und die deshalb jahrelang glauben, sie seien das Problem.
Das ist die Ungerechtigkeit, die mich antreibt: Frauen, die nicht gesehen werden – nicht von der Gesellschaft, oft auch nicht von ihrem Umfeld, und irgendwann nicht mal mehr von sich selbst.
Ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich war selbst an diesem Punkt. Als Ingenieurin, Führungskraft, Mutter. Innerlich am Ende. (Äußerlich irgendwann auch.) Bis ich verstanden hab, dass ich nicht kaputt bin. Mein Gehirn tickt anders – ADHS und möglicherweise Autismus tun ihre Arbeit. Als ich aufgehört habe, gegen mich selbst zu arbeiten, konnte ich endlich in Kontakt mit mir und meinen Kindern kommen.
Deshalb begleite ich heute Mütter, die genau da stehen. An einem Punkt, an dem sie sich in ihrem Alltag blockiert fühlen. Nicht um sie zu reparieren. Sondern damit sie sich selbst kennenlernen – und dabei verstehen, dass der Weg zu ihren Kindern über sie selbst führt.
Mein Wendepunkt
Ich fühlte mich gefangen in meinem eigenen Alltag
Ich stand nicht mal auf und wusste trotzdem nicht, wie ich den Tag schaffen sollte. Die Schuldgefühle, die Erschöpfung, das Gefühl zu versagen – gepaart mit Scham. Doch irgendwie raffte ich mich immer wieder auf. Biss die Zähne zusammen, bis nichts mehr ging.
Das durfte nicht mein Leben bleiben
Ich spürte die Reizüberflutung, die gleichzeitige Unter- und Überforderung mit meinen Kindern zum einen. Zum anderen wurde mir immer mehr klar: Ich kann nach der Elternzeit nicht in meinen alten Job zurück. Alles in meinem Körper wehrte sich schon gegen den Gedanken daran.
Im Job funktionierte ich bislang einwandfrei und war bereits mit Ende 20 in einer Führungsposition. Ich hatte ein gutes sicheres Einkommen. Ich lieferte ab. Immer. Zu Hause lag ich irgendwann alle zwei Wochen für mehrere Tage mit Migräne mit Aura im komplett abgedunkelten Schlafzimmer um. Ich konnte keine Berührung, kein Geräusch, kein Licht ertragen. Selbst Wasser trinken fiel mir schwer.
Endlich traf ich eine Entscheidung
Ich fühlte mich nur noch wie eine Last für mich selbst und meine Familie. Ich war am absoluten Tiefpunkt. Eines Tages ging ich nichts ahnend zu einem Yoga-Jahresabschluss (wie klischeehaft) und kam wieder mit dem Wissen: Du kündigst deinen Job und fängst endlich an, Menschen zu begleiten. Wie du es immer schon wolltest.
An diesem Abend entschied ich mich meinem Herzen folgend für die Ausbildung zur BINDU®-Familienbegleiterin und startete parallel die Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin (SG). Mit einem Gedanken, der mich auch jetzt noch leitet:
Du bist der Schlüssel, nicht das Problem.
Und mit jedem weiteren Schritt wurde mir klarer:
Ich hab immer mehr in der Hand, als ich jetzt gerade glaube
Doch das war mir lange nicht bewusst. Auch nicht mit meinem ersten Kind – einem wundervollen, intensiven, gefühlsstarken Wesen. Mit so viel Persönlichkeit und genauso sensibel für Reize wie ich, genauso groß in seinen Emotionen, genauso überwältigt, wenn zu viel auf einmal passiert.
So habe ich mich auf die Reise begeben und irgendwann gelernt: Ich bin neurodivergent. Das bedeutet: Mein Kopf ist oft voller Ideen, Gedanken, Reize – ein buntes Sammelsurium, das sich nicht so einfach sortieren oder leiser stellen lässt wie ich lange glaubte, dass es sein sollte. Was mich lange ganz schön gefordert hat, ohne dass ich aktiv etwas getan habe.
Und genau diese Erkenntnis hat mir geholfen, mein Leben von da an anders anzugehen.
Heute gestalte ich mein Familienleben bewusst, wie es zu mir und uns passt
Mittlerweile bin ich Mutter von zwei Wirbelwinden – dass ich mir mal ein zweites Kind zutrauen würde, hat ein paar Jahre gebraucht. Denn ich kenne diese Tage.
Die Tage, an denen du schon beim Aufwachen denkst: Wie soll ich den Tag nur überstehen? Die Tage, an denen jede Kleinigkeit zur Herausforderung wird – der falsche Becher, das pünktlich Loskommen, das Kind, das nach der Kita gerne eine Symbiose mit dir eingehen würde und du, die daran verzweifelt, was es abends zu essen geben soll.
Die Tage, an denen du dich fragst: Warum ist das für mich alles so viel anstrengender als für andere? Und wer bin ich eigentlich noch außer Mutter?
Deshalb begleite ich heute Frauen, die mehr Fragezeichen als Antworten im Kopf haben. Weil ich weiß, dass es für jede Frau einen passenden Weg da raus gibt.
Meine fachliche Expertise
Damit du dich in guten Händen fühlst
Von der Führungskraft zur zertifizierten BINDU®-Familienbegleiterin
Vieles aus meiner beruflichen Laufbahn von 14 Jahren als Ingenieurin und Führungskraft kommt dir heute zu Gute, wenn ich dich begleite. Neben tiefem Verständnis und Empathie schenke ich dir Vertrauen, Halt und Sicherheit. Das sorgt dafür, dass du dich ausprobieren kannst und wir individuell für dich und deine Familie passende Strategien finden können. Damit du wieder handlungsfähig wirst.
Ich bin zertifizierte BINDU®-Familienbegleiterin für:
Bindungsbasierte Familienentwicklung – denn Beziehung ist das Fundament. Nur aus Verbindung heraus können wir gemeinsam wachsen.
Begleitung für Eltern gefühlsstarker und besonders sensibler Kinder sowie Expertise in der Begleitung neurodivergenter Kinder – weil ich weiß, dass diese Kinder etwas anderes brauchen – auch die großen inneren Kinder. Mehr Verständnis statt mehr Konsequenz. Struktur, die sich flexibel anfühlt. Dabei habe ich ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse neurodivergenter Kinder wie Erwachsener entwickelt.
Neben Strategien für Regulation – für dich selbst und für dein Kind – lernst du, einen Alltag zu gestalten, der wirklich zu dir passt.
Und du wirst sehen: Es funktioniert. Nicht perfekt. Nicht jeden Tag. Aber es wird leichter.
Hin zur Systemischen Therapeutin (SG)
In diese Weiterbildung stecke ich seit 2025 Herzblut rein und zwar noch bis 2028. Und du profitierst direkt davon. Sie ergänzt den BINDU®-Ansatz perfekt, damit ich dich ganz individuell begleiten kann ohne vorgefertigte Lösungen:
Dem systemischen Gedanken liegt zu Grunde, dass es für jedes Verhalten einen guten Grund gibt – auch wenn das Verhalten selbst destruktiv ist.
Eine Familie ist ein System, in dem alle Mitglieder unter gegenseitigen Wechselwirkungen stehen. Sie befindet sich also nie in einem starren Zustand. Eine Veränderung bei einem Familienmitglied beeinflusst das gesamte System.
Das heißt konkret: Du musst nicht erst auf die anderen Familienmitglieder warten oder auf einen bestimmten Zustand – genauso wenig, wie du dein Thema gezielt benennen können musst. Es reicht, dass du dich belastet fühlst oder von einem Zustand weg oder zu etwas hin willst.
Du kannst direkt losgehen.
Wir können mit allem arbeiten, was kommt – und wenn es innere Bilder oder Körpergefühle sind statt einer akkurat formulierten Frage. Alles ist gleich wertvoll und händelbar. Versprochen.
Du hast weitere Fragen?
Schreib mir gern über das Kontaktformular. Ich freue mich auf deine Nachricht.